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Donnerstag, 6. August 2015

Jellyfish



Hallo Zusammen,

heute entführe ich, Nao-Ren, euch mal wieder Unterwasser - bei der Hitze auch das Beste, was man machen kann ;) 

Ich bin sehr fasziniert von diesen Quallen, die Unterwasser aussehen, als würden sie leuchten, daher habe ich heute in meinem kleinen Beitrag diese Quallendame für euch. 


 Für mein Zeichenformat habe ich eine doppelte Kakao-Karte genommen - also 6,4 x 17,8 cm - und als Lesezeichen konzipiert, da ich dieses Motiv gerne auf schillerndes Perlmutpapier drucken wollte. 

Die Lines habe ich mit einem grauen 0.03er Copic Multiliner SP gezogen - sie sollten nicht zu sehr hervorstechen. 


Danach habe ich den Hintergrund koloriert und hierfür einen Farbverlauf von B39 - B37 - B34 und BG05 gewählt. 

Anschließend habe ich mit dem Copic Blender schon ein paar Luftblasen vorgezeichnet und damit den dunklen Hintergrund an gewollten Stellen also wieder blasenförmig aufgehellt.
Für die Quallendame habe ich mich für einen gelb-roten Verlauf entschieden, der sich warm vom kühlen Hintergrund abeheben sollte. Hierfür habe ich Y11 und R20, R21, R22 und R24 gewählt sowie das Blau des Hintergrundes (BG000 und BG01/BG02) wieder mit eingearbeitet. 

Mit Buntstiften - ich habe die deckenden Prismacolor Premier Buntstifte genommen -  habe ich ein paar Details auf meiner Grundierung der Copicmarker eingezeichnet. Für ihre Haut habe ich E000, E00 und B00 genommen. 
Mit weißer Tusche und Feder habe ich nun noch die Luftblasen etwas nachgezeichnet und mit einer Zahnbürste und der weißen Tusche noch unregelmäßige Sprenkler gesetzt. 
Ein kleines Highlight bieten die von mir eingesetzen Neon-Farben der Prismacolor Premier Buntstifte und der Neon-Gelstifte aus dem Bürobedarf, welche ich über die weiße Farbe aufgetragen habe und so die Flossen/Tentakel leuchten zu lassen. 

Ordentlich gescannt und etwas mit Photoshop nachbearbeitet sieht die Zeichnung dann so aus:
Ich hoffe sehr sie gefällt euch :) 


Weiteres Material:
Deleter BK-Type 135kgs Papier
Prismacolor Premier Buntstifte
Neon-Gelstifte
Multiliner SP
Weiße Tusche, Feder und Zahnbürste


Wir sehen uns übrigens Ende August wieder mit einem größeren Tutorial <3 Ich freue mich schon! 
Eure NAO-REN

***

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Samstag, 30. Mai 2015

Hortensia





Hallo Zusammen,

heute habe ich, Nao-Ren, mal wieder einen kleinen Beitrag für euch. 
Dieses Mal habe ich nur mit dem Copic Multilinern und einem schwarzen Copic Ciao eine Zeichnung erstellt, welche ich später noch kolorieren möchte. 

Auch hier habe ich mit einer groben Skizze angefangen. Meine Idee für den Hintergrund war die "Tintern Abbey", eine Klosterruine aus dem 
12. Jahrhundert, in Wales. Für den Vordergrund mussten es einfach Hortensien sein - meine Lieblingspflanze.
 Für die Pose des Mädchens im Vordergrund stand mir meine Zeichenpuppe Modell :)
Meine Zeichnung pause ich immer auf ein neues Blatt Papier, mithilfe meines Leuchttisches, durch. So spare ich mir anschließendes Radieren und die Patzer die dabei passieren können, z.B. dass man das Papier zerknickt, etwas verschmiert usw.

Hierbei habe ich mich von vorne nach hinten durchgearbeitet, also erst die Figuren und Hortensien im Vordergrund gezeichnet und anschließend immer mehr von der Ruine.


Dabei habe ich unterschiedliche Stärken der Copic Multiliner verwendet. Darunter 0.03 (Copic Multiliner SP), 0.05, 0.1, Brush-S und einen schwarzen Copic Ciao in 100. 

 Die Hortensien habe ich dabei extra in ihren Blütenballen nochmals dicker umrahmt, um sie etwas voneinander abzuheben. Dasselbe habe ich bei den Säulen gemacht, also praktisch Teile, die zusammengehören, optisch zusammen gezeichnet, indem sich diese durch dickere Linien von anderen Bildbereichen abheben und nicht alles eine Masse ergibt. 
 Die dunkelsten Bildbereiche, also die tiefsten Schatten, habe ich direkt mit dem Copic Ciao in 100 grob grundiert...

 ...und diese groben Bereiche dann mit dem Multiliner noch aufgelockert. Dabei habe ich dünne Striche immer wieder aneinander gesetzt. 

Querstriche lockern das Ganze dann noch etwas auf und lassen die Schatten weniger konstruiert wirken. 



Wichtig ist, dass ihr beim Schraffieren immer auch ein wenig die Perspektive im Blick behaltet, genauso wie die Position eurer Lichtquelle. Folgt also bei der Schraffur den Fluchtlinien des Objektes. Bereiche, welche gerade zum Betrachter stehen, können somit waagrechte Linien haben, wohingegen die seitlichen Wände nach hinten fluchten und die Linien dieser Flucht folgen sollten. 

Versucht, so viel wie möglich Freihand zu schraffieren und verwendet nur, wenn es unbedingt sein muss, ein Lineal. Eure Linien werden dadurch deutllich mehr Ausdruck haben - Perfektion ist hierbei gar nicht nötig und kleine Fehler machen ein Bild immer viel sympathischer und weniger steif. 
Ihr wollt ja keinen Architekturwettbewerb gewinnen ;) 
Vergesst auch keinesfalls Weißraum für Spannung im Bild zu lassen und pflastert nicht alles mit Schraffur zu.


Beim Schraffieren habe ich im wesentlichen diese Formen der Schraffur verwendet:
  • parallele Linien (egal in welche Richtung; auch für weiter entfernte Objekte)
  • Konturlinien (diese Linien folgen der natürlichen Form eines Objektes; für gebogene Objekte)
  • Punktierung (kleine aneinander gesetzte Pünktchen; z.B. toll für Steinstrukruren/Ziegel geeignet)
  • Kreuzschraffur (zwei oder mehr sich kreuzende Linien; diese können beliebig oft übereinander gelegt werden bis die gewünschte Tiefe der Schatten erreicht ist)
  • gescribbelte Linien (Freihandlinien die einfach irgendwie Kreise, Kringel und Kurven ziehen - z.B. für Bäume, Moos, Laub...) 
  • Linien kreuz und quer (z.b. für Haar, Gras, Stroh oder allgemein zum Auflockern)




    *

    Ganz feine Details könnt ihr super mit den 0.03er Spitzen des Multiliner SP machen. Beachtet aber bitte, dass es dafür Tusche A und Tusche B gibt. Mir ist dieser Unterschied doch tatsächlich erst vor kurzem aufgefallen.... für die Spitzen 0.03, 0.05 und 0.1 benötigt ihr die feine Tusche A. Mit B wird euer Multiliner verstopfen.
    *

    Mein Lieblingsbuch für Architekturreferenzen ist übrigens unter anderem das "Images of World Architecture" von Jim Harter - wenn ihr diese Bilder betrachtet wird euch das System der Schraffur sicherlich ganz schnell klar. 

    Und hier seht ihr natürlich noch mein fertig, ordentlich gescanntes, Bild.


    Ich hoffe mein Beitrag hat euch gefallen :)
    Bis zum nächsten Mal! 

    Eure Nao-Ren

Samstag, 14. Februar 2015

Habe auch mal gezeichnet....



Hallo, liebe Copic-Freunde!

Heute bin ich, Steffie , wieder für euch da, um Euch eine neue Inspiration zu zeigen. 

Zu allererst, wünschen wir Euch einen schönen Valentinstag.

Von mir bekommt ihr heute mal keine Karte, 
sondern ein Bild bzw. eine Zeichnung.

Diesen witzigen Kerl habe ich vor ca. 23 Jahren schon einmal gezeichnet, damals allerdings noch mit Buntstiften wie ihr hier sehen könnt.


Ich habe mir gedacht, dass man ihn hier auch mal mit Copics zeigen kann.
Auch noch so langer Zeit hat es mit der Zeichnung ganz gut geklappt.


Nach der Bleistiftzeichnung habe ich die äußeren Linien mit dem 
Copic Multiliner 0,5 nachgezeichnet.


Dann habe ich mit dem Multiliner 0,05 
noch ein paar Feinheiten eingezeichnet.


Nach dem ich damit fertig war, habe ich alle übrigen Bleistiftstriche schön wegradiert, damit die Partikel die Copic-Spitzen nicht verstopfen können.

Und so sieht der kleine Kerl jetzt mit Copics coloriert aus.


Er hat auch einen kleinen Rahmen bekommen. 


Hier noch mal der direkte Vergleich damals und heute.


 ♥ ♥ ♥



Verwendete Copics:

Bauch: Y17, Y15, Y13

Der kleine Kerl: RV69, RV66, RV63, RV55, BV25
Pfütze: B26, B24, B23
Augen: C1, C0
Zumge: R37
Umrandung vom Motiv:  W2, W0
 Copic Multi Liner 0,5 und 0,05 in schwarz

Ich hoffe, mein Beitrag gefällt euch. 
Habt ihr Fragen, schreibt mir einen Kommentar, ich antworte gern.
Jetzt wünsche ich euch noch einen schönen Samstag
und sage "Bis zum nächsten Mal!"

Liebe Grüße







Donnerstag, 10. Juli 2014

Puddle Dream


“You can't tell how deep a puddle is until you step into it”
 -unknown-


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Hallo Zusammen! 

Heute gibt es mal wieder eine KaKAO-Karte (ACEO) von mir. Das heißt, alles muss in das Format 6,4 x 8,9 cm passen. 

Da ich auf Animexx gerade ein Sammeltauschaktion geleitet habe, bei der das Thema schlicht "Wasser" lautete, kam diese Karte zustande, um den Teilnehmern der STA diese als Auflage beizupacken.

Grundgedanke war ein Mädchen, welches bei Regenwetter in eine Pfütze blickt und darin eine andere Welt entdeckt. Das Mädchen schaut nun aber zum Betrachter, was ich irgendwie schöner fand.

Skizze mit einem 0.35er Druckbleistift
Skizze durchpausen
Diese Skizze pause ich dann mithilfe meines Leuttisches auf ein neues Blatt durch. Verwendet habe ich den Copic Multiliner SP mit ausgetauschter 0.03er Spitze in grau und schwarz. 

Fertige Lines
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Hier habe ich bereits die Grundfarben für den Hintergrund festgelegt...
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...und eine Kontrastfarbe gesetzt.
Die ganze Koloration soll sehr zart werden, daher habe ich die Haut nur mit E0000, E000 und R00 grundiert...


... und mit Buntstiften nur noch ein ganz kleines bisschen Tiefe geben.
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Im Scan sieht das ganze dann so aus. Unter dem Regenschirm habe ich dem Asphalt noch etwas Gelb verpasst. Der Himmel hat von blau zu rosa einen zarten Verlauf bekommen. Die Haare habe ich mit E11 grundiert.
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Mit weißer Tusche und Feder setze ich hier den Regen mit zarten Strichen. Mit Bleistift habe ich dem Asphalt ein Pflastersteinmuster gegeben und die Zwischenräume mit C3 gefüllt.
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Und hier seht ihr nun meinen fertigen Beitrag ordentlich gescannt. Ich hoffe er gefällt euch.
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Materialien:


 Lines: Copic Multiliner SP mit getauschter Spitze 0.03 in grau und schwarz
Hautfarbe: E0000, E000, R00 + Buntstifte
Haare: E11 + Buntstifte
Rock und Matrosenkragen: B63 und B43 (Schleife und Schirmende mit Buntstift)
Hemd: B0000, RV000
Stiefel und Schirm: YR21 + BG0000
Asphalt: C00 + C1 + C3
Pfützen: BG0000 + C00 + Buntstifte
Himmel: BG0000, B0000, B000, B00, RV000
Papier: Deleter BK-Type 135kgs

Weiterhin: Druckbleistift 0,35 + farbiger Color Eno, Radiergummi, Dr. Ph. Martin's Pen White und G-Pen (Feder)

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Danke für's vorbeischauen und viel Spaß beim Zeichnen wünscht...

Eure Nao-Ren

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