Samstag, 11. April 2015

Copics selber mischen


Hallo liebe Copicfreunde!
Heute zeige ich, Karl, euch wie man sich mit der Blenderflüssigkeit eigene Farbnuancen mischt und warum das, trotz der 358 Farben, die es von den Copics gibt, manchmal notwendig ist.

Eine Erklärung des Copic-Farbsystems inklusive Farbrad findet ihr hier. Ein Blick auf das Farbrad zeigt auch, dass es bei einigen Farbtönen bei den Abstufungen in der Helligkeit Lücken gibt. Um diese aufzufüllen, habe ich damit begonnen, mir eigene Farbnuancen in Leermarkern zu mischen.  

Ein kleines Beispiel:



Für den Himmel verwende ich gerne B32 (oben links). Möchte ich einen dunkleren Himmel, nehme ich B34 (oben rechts), für einen Nachthimmel B37 (unten links) oder B39 (unten rechts). 

Was mache ich aber, wenn mir B32 zu dunkel ist und Copic kein B31 oder B30 anbietet? 



Eine hellere Nuance eines Farbtones erziele ich einfach, indem ich diesem eine bestimmte Menge Blenderflüssigkeit beimische. Der Himmel im Bild links ist mit 50% B32 und 50% Blender koloriert, der im Bild rechts ist ein Verlauf zwischen B32 und 50% B32 & 50% Blender.

Ein weiteres Beispiel:



Manchmal gibt es zwischen den einzelnen Helligkeitsabstufungen eines Farbtones große Lücken. Eine solche klafft zwischen BV25 und BV29, die ich gerne für Schattenpartien verwende.


Um diese Lücke zu füllen, habe ich in einem Leermarker 50% BV25 und 50% BV29 zusammengemischt. Da das Ergebnis recht dunkel geraten ist, sollte man sich vielleicht einen zusätzlichen Marker mit 75% BV25 und 25% BV29 zusammenmixen.

Zusätzlich war ich noch mit BV20 unzufrieden, irgendwie "tanzt" der Farbton aus der "Reihe".


Dank Leermarker und Blenderflüssigkeit ist auch das kein Problem. Ich mische einfach 50% Blender mit 50% BV23 und habe eine hellere Version dieses Farbtons, der nicht "aus der Reihe tanzt".


Für den neuen Farbton nehme ich einfach einen Leermarker, ziehe wie beim Nachfüllen die breite Spitze heraus und tropfe die beiden Farbtöne (oder einen Farbton und Blenderflüssigkeit) im richtigen Verhältnis hinein. Ich nehme zuerst immer insgesamt 40 Tropfen. Dann gebe ich die die Spitze wieder hinein, stöpsle den Marker zu, warte ein wenig und probiere ihn aus. Meist sind 40 Tropfen für einen komplett leeren Marker zuwenig, dann muss man halt ein wenig nachfüllen. 

Man darf keinesfalls vergessen, seine neuen, selbstgemischten Marker zu beschriften, sonst herrscht spätestens nach dem dritten ein totales Chaos. 

Damit bedanke ich mich für dieses Mal für wieder für die Aufmerksamkeit und wünsche gutes Gelingen!

Wer möchte, kann noch hier vorbeischauen und meine Seite gegebenenfalls liken.

Liebe Grüße
 Karl

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